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FC Friedrichshafen wählt neuen Vorstand

geschrieben von Renate Habermas, erschienen in der Schwäbischen Zeitung, 29.06.18

Bei der Jahreshauptversammlung des FC Friedrichshafen haben die Mitglieder am Donnerstagabend im Sportlerheim mit Joachim Fisch und Sven Segelbacher einen neuen Vorstand gewählt. Außerdem wurden die Aktivitäten der einzelnen Abteilungen und die Lage des Gesamtvereins vorgestellt.

Fisch als Präsident und Segelbacher als „Vize“ können in der Anfangszeit mit der Unterstützung des bisherigen Vorstands rechnen. „Die Mitgliedszahlen (370 Mitglieder) sind über die letzten zwei Jahre stabil geblieben“, sagte Kai Nopper, der mit Udo Dewald und Ralf Palt im Interimstatus den Verein bislang geführt hat. Er fügte hinzu: „Besonders der Zuwachs bei der Jugend freut uns.“

 

In der Abteilung Fußball bei den Aktiven habe die erste Mannschaft erfolgreich gekämpft, um die Klasse zu erhalten, während bei der zweiten Mannschaft die Gegner manchmal übermächtig gewesen seien, so Nopper in seinem Bericht.

„Wir haben Spieler, die da sind und auf die man sich verlassen kann“, sagte Udo Dewald, der sich zufrieden mit den Leistungen und mit der Abteilung zeigte.

Als einen „großen Schatz“ bezeichnete Kai Nopper die Jugendabteilung, die erfolgreich arbeitet und Perspektivspieler für die erste Mannschaft biete.

Dewald betonte die Wichtigkeit des Vereins, da er es ermögliche, ortsnah Fußball zu spielen. Ein Problem sei es hingegen, Trainer zu finden, die diese Aufgabe bewältigen.

In der Abteilung Boule mit 34 Mitgliedern war die erste Mannschaft sehr erfolgreich, gewann dreimal hintereinander die Meisterschaft und bewege sich auf Landesebene.

Hingegen sei die Abteilung Badminton von Verletzungen geplagt, man wolle aber im Herbst mit der neuen Saison einen Neustart wagen. Gut laufe das Mutter-Kind-Turnen, das in der Hand von Sigi Hund viel Zuspruch und Zuwächse verzeichne.

Im Rückblick auf die Gesamtlage des Vereins und dessen Aktionen bedauerte Dewald, dass die 50 Jahr- Feier zu kurz gekommen sei. Andere Projekte, wie die Renovierung der Toiletten im Vereinsheim wurden in Angriff genommen, die Heizungsanlage stehe noch an. Aktuell hoffe man auf die Finanzierungszusage der Stadt für das Projekt Kunstrasen und zeigte sich gleichzeitig erleichtert, dass Kassiererin Monika Krug ein gutes Ergebnis vorwies, bei dem der Verein aus der finanziellen Verschuldung vergangener Jahre herausgekommen sei.

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